Die 5 größten Fehler in der Hundeerziehung

20. November 2022 0 Von ingolf


Sitz, Platz, Bleib, Aus, Beifuß – schaltet euer Hund dabei auch auf Durchzug? Vielleicht liegt das an der falschen Erziehung. Und fragt euch auch mal: Wer ist eigentlich der Chef von euch beiden? Wir zeigen euch in diesem Video Och, er ist doch noch soooo klein und guckt mich soooo süß an. Da kann man gar nicht widerstehen und zack, schon lasst ihr eurem tapsigen Welpen was durchgehen.

Und das merkt er sich fürs Leben. Der kleine Hund muss von Anfang an lernen, was er darf und was nicht! Also sobald euer neuer Mitbewohner bei euch eingezogen ist, seid ihr mit der Erziehung dran. Je früher er lernt, desto besser folgt er als erwachsener Hund. Welche Erfahrung habt ihr mit der Welpen-Erziehung gemacht?

Schreibt doch mal in die Kommentare, ob sich bei euch damals Fehler eingeschlichen haben. Arbeitet am besten vom Welpenalter an mit positiver Verstärkung wie Lob und Leckerlis.

Und das Wichtigste: cool bleiben. Anschreien und Gewalt sind natürlich absolut tabu! Aber auch die Belohnung kann eine Fehlerquelle sein.

Belohnt euren Hund immer, wenn er etwas richtig gemacht hat – und vor allem sofort. Später kann er das nämlich nicht mehr mit der Situation verknüpfen. Ganz wichtig: Achtet darauf, dass ihr nicht unbewusst falsches Verhalten lobt! Wenn euer Hund zum Beispiel kläfft und ihr streichelt ihn, um ihn zu beruhigen, versteht er das als Zuspruch! Oder wenn er „Platz“ macht und sein Leckerchen bekommt, wenn er schon wieder aufgestanden ist – auch das ist eine falsche Belohnung.

Macht euch solche Situationen bewusst, damit ihr nicht aus Versehen unerwünschtes Verhalten anerzieht. Geduld ist das Wichtigste bei der Erziehung eures Hundes. Und damit verbunden ist: ihn nicht zu überfordern. Verlangt nicht zu viel auf einmal. Gestaltet euer Training in kleinen Schritten und gebt eurem Hund Zeit zum Lernen.

Dann werdet ihr Schritt für Schritt kleine Erfolge feiern und ein eingespieltes Team werden.

Hört auch nicht auf, positives Verhalten zu belohnen, denn: Gelernt heißt nicht für immer gelernt. Die Erziehung eures Hundes kann noch so gut sein – wenn er nicht ausgelastet ist, kommt er auf dumme Ideen. Verwüstete Wohnungen oder schlechte Leinenführigkeit können auf zu wenig Bewegung oder Beschäftigung zurückzuführen sein. Achtet darauf, dass sich euer Hund auspowern kann und auch geistig gefordert ist.

Aber denkt trotzdem daran, ihm genügend Pausen zu gönnen. Wie viel Energie ein Hund hat, ist von Rasse zu Rasse unterschiedlich. Und für die ganz fitten Vierbeiner bietet sich auch Hundesport wie Agility an.

Was das ist und wie das geht, erfahrt ihr auf unserem Kanal. Schaut doch mal rein und klickt den Abonnier-Button, dann habt ihr immer die neuesten Videos rund um den Hund parat.

Und den allergrößten Fehler, den ihr in der Hundeerziehung machen könnt, ist: Klingt banal, aber das kennen wir ja von uns selbst oft auch. Heute so, morgen so. Das geht gar nicht! Bleibt konsequent und setzt eure aufgestellten Regeln durch – sonst bringt das nichts. Euer Hund braucht ganz klare Grenzen.

Wenn er nicht aufs Sofa darf, dann darf er das auch nicht ausnahmsweise, und wenn er nicht am Tisch betteln soll, dann gebt ihm auf keinen Fall etwas vom Tisch.

Auch Sitz, Platz und Bleib sollte er befolgen – und zwar so lange, bis ihr es auflöst. Konsequenz ist wirklich das Allerwichtigste bei jedem Schritt, den ihr mit eurem Hund macht. Immer gut beraten seid ihr mit einer Hundeschule – also, wenn ihr nicht weiter wisst oder einfach ganz sicher gehen wollt, nehmt doch mal Kontakt zu einem Experten in eurer Nähe auf. Beachtet ihr diese wichtigen Grundregeln oder fühlt ihr euch gerade ertappt?

Teilt gerne eure Erfahrung mit uns und tauscht euch aus. Wir sind jedenfalls gespannt! Tschüss, Wuff und bis bald!.

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