BBQ RIBS & PULLED PORK ohne Grill, bequemer gehts nicht!

25. August 2023 0 Von ingolf

Es ist sicher, du hast Lust auf das
einfachste der Barbecue ohne Grillen. Hey Kartoffel! Spiel den Barbecue Clip. Rippen die so zart sind, dass sie
von alleine von dem Knochen fallen. Supersaftiges "Pulled Pork" in
einem richtig geilen Burger. Genau das ist es was wir heute machen werden. Und in Wirklichkeit brauchen ja nichts anderes,
wie einen ofenfesten Topf. Weil das Rezept so unglaublich einfach ist, habe ich gedacht
ich gebe noch drei Tipps für das beste Barbecue, das man aus einem Backofen zaubern kann. Erstens, wie kriegen wir feines Raucharoma ans Fleisch? Zweitens die perfekte Gewürzmischung, zu
dem Anlass verrate euch das Rezept zu meinem streng geheimen Rub, den ich
liebevoll den Schweinepriester nenne, weil er perfekt zu Schweinefleisch passt. Und drittens, eine klasse schnelle Barbecue Soße. Leider schmecken günstige gekaufte Barbecue
Soßen meistens wie Ketchup mit Zigarettenstummeln. Und leider verwenden die
manche Restaurants auch. Deswegen nimmt euch die Zeit und macht
einfach mal das bessere und jetzt fragen sich alle sicher "Schmeckt es besser wie von
einem Grill?" und die Antwort ist ganz klar, na sicher nicht! Aber keine Sorge,
es ist trotzdem unglaublich gut.

Beim Fleisch habe ich mich heute für Kotelettrippen
entschieden, die habe ein bisschen weniger Fleisch wie normale, dafür sind sie
günstiger. Und für das "Pulled Pork" nehme ein Schopf beziehungsweise ein Nackenstück.
Normalerweise wird "Pulled Pork" mit dem Stück aus der Schulter gemacht das sich
"Boston roast" nennt, aber den Schopf kriegt man leichter, ist wesentlich günstiger
und lässt sich leichter handhaben. Der schritt ist natürlich optional aber wenn ihr
gerne ein bisschen Raucharoma im euren Fleisch hättet, mischt zwei Esslöffel Salz mit ein
bis zwei Esslöffel "Liquid smoked salmon". Ich benutzte das "Pain maker liquid smoked".
Bevor wir alles mit der Masse einreiben, müssen was machen, was wahrscheinlich die
meisten schon tausend mal gemacht haben. Und es ist die Überhaut auf den Rippen zu entfernen.
Am besten eignet sich dafür ein Löffel. Geht mit dem Löffelstil zwischen Fleisch
und Überhaut. Gleich nach der ersten Rippe. Sobald die Überhaut an der Ecke getrennt
ist, lässt sich der Rest ganz einfach abziehen. Solltet ihr Probleme haben diese
Überhaut fest im Griff zu haben, weil sie durch das Fett ein bisschen rutscht.

Nimmt es einfacher stück Küchen Papier. Jetzt dürfen wir einmal alle Seiten von den
Rippen und von dem "Pulled Pork" mit unserer vorher angerührten Masse einreiben. Das Ganze
wird dann zwei bis vier Stunden kalt gestellt. Derweil hat das Fleisch genug Zeit
in das Fleisch einzuziehen und die Raucharomen dort gleich mitzunehmen.
Wenn alles gut einmassiert ist, kommt alles zusammen in einer Schüssel, wird
noch mit Folie abgedeckt und wird dann im Kühlschrank weiter aufbewahrt. Die Gewürzmischung ist eigentlich
auch ganz einfach. In Wirklichkeit ist zwar universal Rub mit drei zusätzlichen
Zutaten. Aus zwei Esslöffeln Paprikapulver, einem Esslöffel Salz, das
würden wir dazu tun, wenn man die Rippen nicht schon vorher eingesalzen hätten.
Einen Teelöffel von eurem Lieblingschilipulver, einen Teelöffel gemahlenen kreuz Kümmel,
einen Teelöffel Koriander, einem Teelöffel Knoblauch Granulat, einem Teelöffel
schwarzen Pfeffer und einem Teelöffel Zucker.

Mischt euch so ein Universalgewürz, das ist
schon eine stabile Gewürzmischung und jetzt kommen nur noch die drei extra Zutaten.
Eine davon sind Apfelchips, die müssen sehr trocken sein, damit man sie
zu einem Gewürz vermahlen kann. Das ist so eine bis ein und halb Scheiben
davon, dazu kommt ein Teelöffel getrockneter Salbei und ein Teelöffel Fenchelsamen.
Schmeißt alles zusammen in eine Gewürzmühle und fertig ist der
Schweinepriester. Bevor das Ganze jetzt in den Ofen kommt, müssen wir natürlich
die Rippen und den Schopf gut mit der Gewürzmischung einreiben. Wenn sie nicht
genug haftet, kann man immer bisschen Senf oder Öl nehmen. Und übertreibt das nicht,
das ist eine sehr intensive Gewürzmischung. Da reicht es, wenn alles
gleichmäßig bedeckt ist. Und weiter geht's. Checkt ob euer Topf
offensicher ist, das heißt keine Plastik Henkel oder ähnliches.

Legt das Fleisch so
rein, dass sich die Oberflächen möglichst nicht berühren und gibt es 250
Milliliter Apfelsaft dazu. Alles zusammen steht dann zwei
bis drei Stunden bei 150° im Ofen. Wem dabei langweilig ist, der kann sich derweil ein "Coleslaw"
zusammenschneiden. So aus einem achtel Kopf Kraut und einer Karotte, die wenn man wirklich
nichts zu tun hat, man mit der Hand zusammenschneiden kann und einer halben
roten Zwiebel die ebenfalls in feine Streifen geschnitten wird. Fangen wir mal an die
einzig richtige Beilage für einen Pulled Pork Burger zu basteln. Des Dressing
dafür besteht aus zwei Esslöffel Mayonnaise und einem Esslöffel Sauerrahm.
Ich glaube in Deutschland heißt es Schmand. Zwei bis drei Esslöffel von eurem Lieblingsessig,
ein bisschen Salz und dann noch ein bisschen an Muskelschmalz, um das Dressing gut zu
verteilen. Und damit haben wir das auch erledigt. Extra punkte gibt es wie immer fürs
Selbermachen. Und wenn er geiles Burger Brot ohne Waage machen wollt, sogar mit
Bonus Geschmacks Test von gekauften Bürger Broten, dann solltet ihr oben
rechts in der Info Card nachschauen. Nach drei Stunden nichts tun ist alles erledigt.
Seid vorsichtig, die Rippen wie auch das "Pulled Pork" sind sehr sehr weich und
fallen ganz leicht auseinander.

Und jetzt geht's zu Tipp 3 – Der Barbecue Soße.
Dafür nehmen uns 200 Milliliter von dem übrig gebliebenen
Saft im Topf und verfeinert enorm mit einem Esslöffel Tomatenmark, zwei bis
drei Esslöffel Apfel Essig, zwei bis drei Teelöffel Sriracha oder eben eure
Lieblingschilisoße, zwei bis drei Esslöffel Soja Sauce und drei Esslöffel braunen Zucker. Kocht es dann kurz auf und dickt
es mit ein bisschen Stärke ein. Dazu nehme ich mir zwei bis vier Esslöffel
von der soße raus und vermische es dann mit einem Esslöffel Stärke. Schaut, dass
alle Klumpen schön verrührt sind und gibt das dann löffelweise wieder zurück
in die kochende Soße. Sie soll schön dick sein, weil wir werden damit jetzt die Rippen
ein bisschen finalisieren. Und ein Teil davon kommt dann ins zerrupfte "Pulled Pork".
Wer sich jetzt fragt "Hey, kann ich nicht meine Lieblingsbarbecue Soße verwenden?"
Ja sicher, ich bin nicht von der Barbecue Soßen Polizei. In einem auf 180° vorgeheizten Ofen, könnt ihr die Rippen nochmal extra glasieren.
Wie oft ihr des macht, beziehungsweise wie dick ihr die Barbecue Soße haben
wollt ist ganz euch überlassen.

Mir persönlich reicht es zweimal.
Inzwischen können wir unsere Burger Brote mit ein bisschen Butter an tosten.
Das lustige an dem Rezept ist, dass die Rippen und das "Pulled Pork" die gleiche Garzeit haben. Somit kam im großen und ganzen
eigentlich echt wenig verhauen. Wenn man seine perfekte Gewürzmischung und
Lieblingsbarbecue Soße parat hat, Ist das ganze Rezept nichts anderes wie
Fleisch im Topf und drei Stunden warten. Und das macht es für mich interessant,
es ist unglaublich einfach und macht unglaubliche Ergebnisse. Natürlich lässt
sich das Rezept gut multiplizieren. Je nachdem wie groß euer Topf ist und
dann gibt es eigentlich nur noch eins zu tun Und zwar eine unglaublich geile selbstgemachte
Barbecue Platte aus eueren Backofen zu genießen. Wen's interessiert, so Experimente in
Richtung Barbecue in der Wohnung. Ich habe da so ein kleines Projekt am laufen. Ich will nicht zu viel verraten, es ist ziemlich dämlich. Wer es sehen will, schreibt es in den Kommentaren!.

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