5 Dinge, die auf jeden Fall in eine Mikrowelle gehören | Galileo | ProSieben

17. Juni 2023 0 Von ingolf

Kartoffeln kocht man am besten im – nee – jetzt
kommt´s: in der Mikrowelle! Und so ein Bacon gelingt sogar besser als
in der Pfanne. Warum alles mit
Schokoriegel begann und welche Dinge sie in ihr neues Lieblingsküchengerät
packen sollten, das zeigen wir ihnen jetzt. Gebrannte Mandeln…selbstgemacht… aus der
Mikrowelle.. echt jetzt? Ja das geht! Ihr bekommt die ganz einfach zu Hause hin,
und lecker sind sie natürlich auch! Ich würde sie kaufen.

Bei selbstgemacht weiß ich wenigstens auch
was drin ist, Was mit Honig gemacht oder wie sieht das aus? Die Sache ist ganz einfach! Ihr braucht nur braunen Zucker! Ein
bisschen Zimt, Wasser und natürlich Mandeln. Für die Glasur: einfach alles zu einer flüssigen
Masse verrühren. Dann ab damit in die Mikrowelle. Nach nur einer Minute ist der Zucker
karamelisiert. Eine klebrige Masse, die perfekt an den Mandeln
kleben bleibt. Aber das reicht uns noch nicht. Darum Runde zwei in der Mikro: Jetzt
werden die Mandeln quasi "gebrannt", der Zucker karamelisiert weiter
und wird hart. Fertig nach nur 4 Minuten. Ein toller Nebeneffekt: alles
duftet nach Zimt und heißen Mandeln. Mmh, lecker! Aber es geht noch besser! Was auf jeden Fall in die
Mikrowelle gehört sind: Kartoffeln. Weiche Kartoffeln in nur 6 Minuten! Das schafft unser neues
Lieblingsgerät – da hat der olle Kochtopf ausgedient – oder wie kocht
ihr sie? "Mit viel Wasser im Topf und dann lange warten
is sie endlich durch sind. Ja schon ne halbe Stunde oder länger
Da entscheidet man sich schon mal schnell für Nudeln wenn es
schneller gehen muss, weil Kartoffeln einfach so lang brauchen"
Wir haben die perfekte Lösung für das leidige Problem und liefern den
Beweis! Kochtopf gegen Mikrowelle.

Bis das Wasser heiß ist, machen wir uns schon
mal an die Mikrowellen-Kartoffeln. Ganz wichtig: Deckel drauf, damit sie nicht
austrockenen! Der Countdown läuft. Inzwischen ist auch der Topf schon heiß auf
seinen Einsatz. Wir warten 6 Minuten und machen den Test:
Weich sind sie auf jeden Fall. Oh ja, das geht doch durch wie Butter! 20 Minuten brauchen kleine Kartoffeln im Topf… Doch der Kern ist bei
unseren sogar jetzt noch hart. Klarer Sieg für die Mikrowelle! Der Grund: Das heiße Wasser kocht die Kartoffel
von außen. Die
Mikrowelle erhitzt dagegen Wassermoleküle in der gesamten
Kartoffel. Weil die fast zu 80% aus Wasser besteht, geht
es in der Mikrowelle 5 Mal schneller! Grafik
Dieses schnelle Glück verschaffte uns Percy Spencer. 1945 arbeitete
er an einem so genannten Magnetron – dem Herzstück einer
Radaranlage. Sie sollte die Alliierten im 2. Weltkrieg
zum Sieg führen. Zufällig hatte er dabei einen Schokoriegel
in seiner Tasche, der plötzlich zu schmelzen begann.

Das Verrückte: ganz ohne Hitze! Fasziniert legte er als nächstes Popcorn-Mais
vor das Magnetron. Und tatsächlich: es ploppte. Dann ein rohes Ei – es explodierte!! Jetzt war sich Spencer sicher: Er
hat eine revolutionäre Entdeckung gemacht: Die Mikrowelle. 1947 baute Spencer den ersten Mikrowellenherd. Ein mannhohes
Ungetüm und 340 Kilo schwer. Heute sieht das zum Glück anders aus. Inzwischen erhitzt die
Mikrowelle Lebensmittel bei rund 0 Prozent der deutschen Haushalte. Und damit zu unserem nächsten Mikrowellen-
Muss: Bacon. Der soll am besten schön kross sein. Die meisten werfen ihn dazu in
die Pfanne oder lassen es gleich sein… "Ja Bacon zu Hause machen würde nicht so
in Frage kommen, einfach wegen dem Fett. Nicht so viel, also wenn man wo anders ist
in einem Restaurant, dann ja aber ich machs jetzt nichts so selber
Wir haben keine Abzugshaube, da merkt man schon dass die ganzen
Möbel verklebt sind von dem Fett und so" Ganz genau, dazu stinkender Rauch, und wenn
man nicht aufpasst, ist der Bacon auch noch schnell verbrannt.

Doch DIE Zeiten sind ab
jetzt vorbei – dank unserem Superhelden! Der Trick: Die Bacon Streifen kommen einfach
zwischen Küchentücher. Die saugen nämlich das flüssig werdende
Fett auf und alles bleibt sauber. Je nach Dicke des Bacons ist er schon nach
zwei bis drei Minuten kross. Sieht gut aus!! Ganz ohne Rauch und spritzendes Bratfett. Und man muss noch nicht mal aufpassen, dass
was anbrennt. Genial. Weiter gehts mit einem Trick für Zwiebeln:
Nein, diesmal gehts nicht um Kochen und Braten… Sondern….? Ne Zwiebel mit einer Mikrowelle? Ich könnte mir jetzt nicht vorstellen was
ich damit tu, Nein weils total stinken würde meiner Meinung
nach und die explodiert im schlimmsten Fall. Na, ganz so schlimm ist es nicht! Aber die Zwiebel kann schon nerven
– immer diese Heulerei beim schneiden… Gäbs da nicht unsere
Allzweckwaffe: Einfach die Zwiebeln für 30 Sekunden rein
in die Mikro.

Die Wärme
daktiviert dann einen Großteil der Enzyme, die das tränenreiche Gas
produzieren. Dabei bleibt der Geschmack der Zwiebel unverändert,
denn nach 30 Sekunden ist sie natürlich noch roh. Und das Wichtigste: Das Auge
bleibt trocken. Und nein, in der Mikrowelle gehen nicht alle
Vitamine der Zwiebel flöten! Das ist nur ein Mythos! Denn Gemüse, auch TK-Gemüse, lässt
sich in der Mikrowelle sogar schonender zubereiten als auf dem Herd
Denn hitzeempfindliche Vitamine, wie zum Beispiel das Vitamin C
sollten nur möglichst kurz erhitzt werden. Und das schafft die
Mikrowelle. Sie bringt Wassermoleküle im Inneren des
Gemüses zum Schwingen. Durch die Reibung entsteht Wärme – das
Gemüse wird also quasi von innen erhitzt.

Das geht viel schneller
als auf dem Herd. Dort dringt die Wärme ja nur von außen ein. Das Kochen dauert also viel länger. Kurze Garzeiten in der Mikrowelle, bedeuten
auch weniger Stromverbrauch. Damit schonen wir also sogar unsere Umwelt! Und
was ist mit der "gefährlichen" Strahlung? Auch das ist nur ein Mythos! Klar, es gibt Strahlung. Doch durch das Metallgehäuse kommt davon
weniger bei uns an als vom Handy. Und jetzt… unser ultimatives Mikrowellen-Menü. Pizza! In der Mikrowelle warm machen.. Das geht gar nicht!! ABER:
es gibt was viel Besseres: Wir machen uns die Pizza direkt frisch und
zwar in der Tasse! Die Schwierigkeit dabei: Der Pizzaboden. Dafür mischen wir Mehl,
Backpulver und Milch zusammen. Dann nur noch Tomatensauce,
Käse, und ein bisschen Belag und ab in die Mikrowelle.

Nach 1
Minute 20 ist die Tassenpizza fertig. Sieht zwar nicht wie Pizza aus, hat aber alles
was eine Pizza braucht. Der Käse zieht Fäden und der Teig…der
ist durch! Und das Beste: Es
schmeckt! Zum Nachtisch, gibt es Kuchen, auch aus der
Tasse. Das extra hier:
Nougatcreme, das macht den Kuchen besonders cremig. Alle
anderen Zutaten hat jeder zu Hause. Ganz einfach! Genau wie bei der Pizza dauert es nur 1.20
Minuten bis der Tassenkuchen bereit zum vernaschen ist. Und zum Schluss gibts noch Schaum für den
Milchkaffee, natürlich auch aus der Mikro. Vorher noch kräftig schütteln. Klar, das schäumt
schon jetzt, aber erst unser Superheld macht den Milchschaum auch
wirklich stabil. Die Mikrowelle kann viel mehr als nur auftauen
und wärmen. Na dann
viel Spaß beim ausprobieren!.

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